Einträge aus 2007

Frage

 - Okt 16th

Mal ne Frage an meine Leserschaft: Habt ihr auch Probleme bei der Darstellung von Sonderzeichen? Also Umlaute (ä,ü,ö) und s-zett? (ßßß) Falls ja, lasst es mich bitte wissen!

Und bitte schaut auch mal in Ältere Einträge rein, weil da habe ich am meisten Ärger mit!

Geschrieben am: 16. Oktober 2007
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Crap

 - Okt 13th

Wieso hat mir eigentlich niemand gesagt daß neue Folgen von South Park laufen? In der neuesten wird enthüllt daß Bono das größte Stück Scheiße ist das je ausgeschissen wurde. Ganz so daneben liegt die Serie damit ja mal wieder nicht.

Geschrieben am: 13. Oktober 2007
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Gärtner 4.0

 - Okt 12th

Falls das hier jemand liest und sich wundert: ich bastele grade an einem neuen Design und gucke grade ob das auch hier mit Diaryland geht. Und es scheint halbwegs zu funktionieren. Mit ein paar Änderungen hier und dort und Überhaupt. Das sieht im Moment sicher mächtig chaotisch aus, aber ich arbeite dran und bald wird alles fertig sein!

Bitte etwas Geduld – die neue Seite wird richtig gut werden!

Wenn ich richtig zähle ist das dann die 4. Variante meines Blogs. Gärtner 4.0 sozusagen. Ha in your face Web2.0!

Geschrieben am: 12. Oktober 2007
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Jemand Interesse an Simpsons-Comic-Heften?

 - Okt 11th

Falls jemand da draußen Interesse an einem Stapel Simpsons Comic Hefte hat (deutsche Version, ca. 40-50 Stück Ausgaben zwischen Nr. 16+ca 70, Zustand: naja) dann hat er/sie Zeit bis ich das nächste Mal das Altpapier runtertrage um die hier abzuholen.

Geschrieben am: 11. Oktober 2007
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Back (in black)

 - Okt 1st

Mir ist aufgefallen daß ich in letzter Zeit eine ganze Reihe neuer Tshirts angesammelt habe. Das hat nicht nur das Durchschnittsalter meiner Klamotten gewaltig herabgesetzt, es hat sie auch durchschnittlich gewaltig dunkler gemacht. Denn irgendwie sind es mehr oder weniger fast alles schwarze Hemden, die da neu hinzugekommen sind. Die Folge davon ist daß ich nun wesentlich häufiger schwarz herumlaufe als vorher.

Das hat natürlich Vor- und Nachteile. Einerseits schätze ich die simple Eleganz von Schwarz und die Tatsache da es mit fast allen Farben einigermaßen harmoniert. Was mich hingegen stört ist die Tatsache daß es viel zu monoton ist und nach außen irgendwie merkwürdig wirkt, schließlich vereinahmen ja diverse Jugendkulturen das schwarze für sich. (Hardcoreheinzels und Gothics zum Beispiel) Damit bin ich nicht ganz glücklich.

Ich muß dazu sagen daß ich die Mehrzahl dieser Shirts nicht gekauft habe, sondern meist von Bands so bekommen habe. Und einem geschenkten Gaul schaut man nunmal nicht ins Maul. Wer lehnt schon ein gratis Tshirt ab – erst recht wenn der Kleiderschrank ein paar neue gut gebrauchen kann? Immerhin ist eins nicht schwarz sondern hellblau, und das habe ich sogar bewußt gekauft! Es ist aber blöd daß ich nun zwar eine ganze Reihe neuer Klamotten habe, aber trotzdem mit dem Inhalt des Kleiderschrankes noch immer nicht zufrieden bin und mir weiter Gedanken mache was ich noch kaufen könnte. Aber wie ich mich kenne, kaufeich dann ja doch nix.

Geschrieben am: 1. Oktober 2007
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Kreta Tag 13+14+Rückreise

 - Sep 29th

Mittwoch Vormittag nahmen Hans und ich das Auto und fuhren zum Kloster Preveli, ganz in der Nähe des Palmenstrandes den wir schon gesehen hatten. Eine nette Anlage am Arsch der Welt, berühmt für ihren Reichtum und ihre Rolle als Widerstandsnest gegen die Türken, aber auch im Zweiten Weltkrieg. Mittags ging es zurück in die Wohnung. Anschließend bin ich nochmal losgefahren und sah mir weiter im Westen noch eine alte venzianische Festungsruine an. Ich hatte mir etwas mehr davon versprochen muss ich zugeben. Allerdings wurde ich mit einer recht interessanten Auto-Tour und gutem Panorama entschädigt. Mit dem Auto habe ich nun wirklich einen Großteil der Insel gesehen!

Donnerstag sind wir dann nach Rethymno gefahren, eine der Städte an der Nordküste. Dort gibt es donnerstags einen großen Wochenmarkt und da sind wir dann halt mal drübergelaufen. Schon interessant was man da so alles anbietet. Viel Ramsch, Klamotten und auch Obst und Gemüse aller Art. Das Ding ist nun nicht gewaltig, aber für eine Stadt mit 30000 Einwohnern schonmal nicht schlecht.

Anschließend haben Hans und ich noch das örtliche Kastell besichtigt, eine relativ große Anlage die oberhalb der Stadt liegt. Viel ist nicht wirklich erhalten außer den äußeren Mauern. Auch hier ist die Größe des Kastells der eigentliche Knüller. Aber anscheinend wurde es damals von den Türken doch relativ schnell erobert. Man ist nicht ganz sicher welche Rolle bauliche Mängel und welche die Taktik der Verteidiger spielten, aber standgehalten hat es nur kurz.

Der Nachmittag verlief dann ruhig. Ein letztes Mal ins Meer, ein letztes Volleyballspiel, die Reste auffuttern und packen.

Über die Rückreise kann ich wenig Gutes berichten, sie war mindestens so langweilig und blöd wie die Hinreise. Der einzige Vorteil war daß man hinterher einkaufen gehen konnte um sich dann mit bekannten Dingen den Bauch unheimlich voll zu schlagen!

Geschrieben am: 29. September 2007
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Kreta Tag 11+12

 - Sep 26th

Montag war der Sturm wieder schlimm. Wind, nichts als Wind. Zwar zeigte sich zwischenzeitlich auch die Sonne, allerdings fand ich es draußen sehr unangenehm. Es war so nichts Halbes/nichts Ganzes: Es war gleichermaßen Sommer und warm und Herbst und ungemütlich. Seltsame Angelegenheit. So verbrachte ich mehr Zeit im Internet und in der Wohnung. Wenig spannende Sachen – ich weiß.

Nachdem wir dann Montag Abend das Auto gemietet hatten, haben wir gleich am Dienstag Morgen eine große Tour in Angriff genommen. Also ganz ehrlich: Ich habe gestern mehr von der Insel gesehen als man an einem Tag vertragen kann. Nach einem frühen Frühstück ging es nach Knossos. Das ist ja nunmal die große Ausgrabungsstätte und sicherlich das Wahrzeichen der Insel. Das war ganz nett, aber ehrlich gesagt nicht mehr! Viele Leute, viele Ruinen, beeindruckend war vielmehr die Größe der Anlage und das unglaubliche Alter, als die tatsächlichen Ruinen. Zumal ich als Historiker natürlich sehr skeptisch bin, was die ganzen Rekonstuktionen angeht.

Weiter ging es dann auf die Lasithi Hochebene. Das ist mal ne klasse Gegend! Nach einem Mittagessen sahen wir und die Höhle an, in der laut der griechischen Mythologie Zeus geboren wurde. Eine wirklich schöne Tropfsteinhöhle, vor allem Tief.

Dann ging es auf den Rückweg: Wie wollten eine andere Route nehmen und deswegen beschlossen wir von der Hauptroute anzuweichen und eine kleinere Strecke zu nehmen. Daß die Straßenqualität dort nicht so gut sein würde war uns schon klar, aber am Ende waren wir doch sehr überrascht. Mehrfach.

Es ging also von einem Dorf aus Berg auf. Die Straße war nicht besonders, aber naja sie ging. Immer weiter rauf, uns begegnete ein Auto und eine Schäferin – und jede Menge Schafe. Nach einiger Zeit sind wir gewissermaßen oben angekommen und die Straße ändert sich: Sie geht nahtlos in eine ganz neue, schicke, frisch geteerte und mit hellen Seitenstreifen versehenen neuen Straße über!!! Die Straße war mindestens so gut wie die Nationalstraße an der Nordküste! Schön denk ich mir!

Wir fahren also durch die Gegend und irgendwann geht es schließlich auch wieder bergab. Das erste was passiert ist daß die Tankuhr auf einmal radikal heruntergeht. War sie auf dem Weg nach oben noch 1/3 voll, so blinkte die Anzeige auf einmal und war weit runter! Na gut, das hat offensichtlich damit zu tun daß das Auto nun bergab fuhr und der Tank damit auch hin und her schwappte, aber gewundert hat es mich schon. Egal denk ich mir: Wir fahren ja ohnehin nur abwärts.

So geht das noch einige Zeit, bis dann auf einmal Ende ist mit der Straße: Der Asphalt hört auf und es geht in eine Schotterpiste über. Eine zeitweise richtig schlechte Schotterpiste wie ich hinzufügen muss. Wir fahren trotzdem erstmal weiter. Vielleicht hört der Schotter ja gleich wieder auf… Nein tat er nicht. Und mit dem kleinen Auto daß nun wirklich nicht geländetauglich ist, machte das auch gar keinen Spaß. Ich stand nur auf der Bremse, ohne Gang und es geht langsam, ganz langsam, ganz ganz langsam abwärts. Und immer weiter… Die Tankanzeige war mitlerweile richtig im roten und ich fing an mir Sorgen zu machen, denn ein Ende war nicht zu sehen. Außerdem war klar daß hier garantiert niemand vorbeikommen würde, wenn wir ne Panne hätten. Ganz zu schweigen davon was man tun würde wenn die Straße ganz zu Ende wäre. Ob der Sprit noch reichen würde um zurück zu gelangen? Ich hatte meine Zweifel. Und so schlichen, und holperten und hüpften wir den Berg hinunter. Irgendwann gelangten wir dann aber tatsächlich zurück in die Zivilisation (die haben ganz schön komisch geguckt da in dem Bergdorf!) und fanden auch Sprit und fuhren dann noch sehr lange über die Südroute wieder nach Hause. Erst als es Dunkel war, kamen wir an und hatten wirklich einen langen Tag hinter uns. Abenteuer inklusive.

Was lernen wir also daraus: Keine Experimente, und ich habe mehr Olivenbäume gesehen als gut für mich war. Heute nur zwei kleine Touren!

Geschrieben am: 26. September 2007
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Kreta Tag 10

 - Sep 23rd

Heute war das Wetter mal ganz anders. Den Wind kannten wir ja schon, ein paar Wolken über den Bergen auch. Doch heute war es das erste mal dabei auch kühler und die Sonne war nicht viel zu sehen. Natürlich zwischendurch auch stürmisch und alles, insgesamt eher herbstlich als sommerlich. Das war schön als ich mittags laufen war, dafür war es ideal. Aber um am Strand abzuhängen – nee eher nicht. Also war ich viel online und habe viele, sehr viele Designs angeschaut, irgendwann möchte ich meine Homepage ja verändern. Auch das Onlinespiel daß ich zur Zeit spiele sah ein paar mehr Züge als sonst. Morgen sollte es aber wieder besser werden.

Wir haben auch einen Wagen gemietet, bekommen den aber erst morgen Abend. An sich wäre heute natürlich ein idealer Tag gewesen für Ausflüge etc.. – jedenfalls nicht hier herumhängen. Doch das kann man sich eben nicht immer alles so aussuchen wie es einem am besten passt.

Diverse neue Leute sind zwar hier angekommen und man sieht teilweise etwas mehr Aktion in der Anlage. Aber grade bei dem mäßigen Wetter war keine Menschenseele zu sehen, zumindest nicht draußen. Dabei soll die Anlage ja gut besucht sein?! Wie ist das erst wenn hier mal auch ganz offiziell nichts los ist? Geisterstadt?

Geschrieben am: 23. September 2007
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Kreta Tag 9

 - Sep 23rd

Samstag nahm der Wind erneut zu und so waren die Aktivitäten wieder eingeschränkt. Zusätzlich ist Samstag natürlich auch der Hauptreisetag hier, so daß ohnehin nix los war. Ein paar Leute haben sich an den Strand verirrt, man sah viel Gepäck herumstehen. Ob es von an- oder abreisenden Personen stammt ist mir nicht so ganz klar geworden. Man sieht jedenfalls neue Gesichter. Interessanter ist das Publikum damit aber nicht geworden.

Aber aber: Ich habe mich gestern tatsächlich auch in die Sonne gelegt. Für eine Stunde oder so. Bei dem Wind geht das ja einigermaßen, es wird einem nicht so heiß. Ich will es nochmal hervorheben: Ich – in der Sonne! An sich bin ich nicht besonders lichtscheu, aber daß ich mich an einem Strand in die Sonne haue, das hat die Welt auch lange nicht mehr gesehen.

Abends gabs die Sportschau und viel mehr war da nicht.

Die Nacht war allerdings nicht so prickelnd. Ich konnte nicht schlafen, habe über diversen Kram nachgedacht. Das besondere dabei war die Tatsache daß ich zwischendurch einen sehr raffinierten Gedankengang entwickelte der eine andere Überlegung endlich mal zu Ende gebracht hat. Die war zwar schon immer ziemlich weit, aber es gab immer noch so eine “Was wäre wenn” – Option (auch wenn die relativ unwahrscheinlich war, aber sie sorgte dafür daß die Überlegung nie ganz fertig wurde, weil da immer diese Hintertür war), und nun fand ich einen Weg auch dafür argumentieren zu können. Der Inhalt der Gedanken war zwar alles andere als angenehm, aber in dem Moment als mir diese “Lösung” einfiel mußte ich dann doch schmunzlen. So viel philosophische Konsequenz muß dann doch sein!

Geschrieben am: 23. September 2007
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Kreta Tag 7+8

 - Sep 21st

Donnerstag war vielleicht der bislang urlaubigste Tag. Morgens was ich laufen. Hmm naja geht so, anstrengend und zu warm. Anschließend am Strand, dann etwas in der Wohnung. Nachmittags wieder am Strand, lesen, schwimmen, chillen (ha!). Dann noch Volleyball gespielt und abends schließlich Fußball geguckt. Und das war alles genauso spannend wie es sich anhört!

Heute war dann wieder ein etwas aufgemotzter Programmpunkt dran: Wanderung in einer Schlucht. Kreta ist anscheinend für seine zahlreichen und großen Schluchten bekannt, und so haben wir alle drei heute eine Tour gemacht. Es war allerdings nicht die eine ganz berühmte Schlucht, sondern eine etwas kleinere in der Nähe. Diese hatten von Vorteil daß man nicht 17 sondern nur 7 Kilometer vor sich hatte, daß es dort außer einer Handvoll anderer Leute nicht überlaufen war und daß man im Schatten laufen konnte statt in der Sonne. Letzteres ist der Tatsache zu verdanken daß es die “grüne” Schlucht war und es also zahlreiche Gewächse am Weg gab. Grün ist übrigens auch der ganze Westteil der Insel, und zwar richtig! Das glaubt man gar nicht wenn man hier die teilweise doch sehr dürren Hänge sieht. Dort war Wald! Grüner Wald! Und Regen! Und Nebel und so! Als wir losgingen war das Wetter noch scheiße aber dann wurde es richtig schön, auf der Südseite war es sonnig. Auf dem Rückweg fuhren wir mit dem Bus dann auch wieder durch das schlechte Wetter, so gesehen haben wir ganz viel Glück gehabt.

Blöd ist allerdings daß man mangels geeigneter Straßen immer an der Nordküste fahren muss, wo es die einzige ausgebaute Strecke gibt. Wir wohnen aber ganz im Süden… Tja, eine gebirgige Insel hat nunmal andere Ansprüche.

Etliche Stunden im Bus machen auch keinen Spaß, das muss ich mal zugeben.

In NRW beginnen nun auch die Ferien, mal sehen was morgen für Leute ankommen.

Geschrieben am: 21. September 2007
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Kreta Tag 5+6

 - Sep 19th

Dienstag war dann wieder ein sehr ereignisarmer Tag. Ich lese, ich war abends laufen, ich war wenig im Wasser, ich war etwas online, ich… es gab nix zu berichten.

Heute sind wir dann mit einem Boot in eine Bucht gefahren wo ein Fluß ins Meer mündet und dort hat sich in einer Schlucht ein Palmenhain angesiedelt und es ist recht schön dort gewesen. Auf jeden Fall mal was anderes. An sich wollten wir noch zu dem Kloster dort gehen, aber das war doch weiter weg als gedacht. Vielleicht machen wir daraus mal ein Ziel für eine andere Wanderung. An dem Fluß war es teilweise fast urwaldartig. Schon beeindruckend.

Zwischendurch war es fast windstill, so daß die Temperaturen heute erstmals merklich gestiegen sind. Und nun ist es auch schwül. Ay Ay no me gusta!

Nachmittags haben wir am Stand Volleyball gespielt. Das habe ich auch schon seit ewigen Zeiten nicht mehr getan. Aber: Das Team in dem ich war hat alle drei Sätze gewonnen!!! Das war natürlich nur mir zu verdanken! *hust*

Besonders bizarr ist übrigens die Tatsache daß ich nebenbei noch zwei Events für den Club zu organisieren habe, und wenn man hier bei 30

Geschrieben am: 19. September 2007
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Kreta Tag 3 +4

 - Sep 17th

Der dritte Tag war reichlich unspektakulär. Der Wind war immer stärker geworden, bis er Windstärke 7 erreichte, und es stürmte den ganzen Tag. Die rote Flagge am Strand riet davon ab dort zu baden, auch im Pool war es kalt und draußen sitzen machte wenig Spaß. Es war zwar nicht kalt, aber ungemütlich. Morgens war ich mit Hans schwimmen. Verdammt anstrengend! Vielleicht mach ich das morgen wieder?

Dann war da die Einführungsveranstaltung hier von der Anlage. Hmm die war nicht besonders. Zumindest inspiriert sie zu nichts. Egal. Hat man halt mal gehört. Den Rest des Tages passierte nicht viel.

Um dem langsamen Treiben zu entfliehen nahm ich mir was für Montag (also heute) vor: Ich sah diesen hohen Berg dort, mit der Kapelle oben drauf: da hoch! Und das habe ich heute auch gemacht! Es dauerte etwas mehr als zwei Stunden, 430 Meter hinauf zu steigen. Ich sah keine Menschenseele und bekam einen tollen Blick über das Tal! Wirklich beeindruckend, die eine Seite ist braun und kahl, und die andere grün und bewachsen. Dazu diese Dörfer und alles. Schick schick!

Es war zwar immernoch reichlich Wind, doch das Wetter ist immernoch exzellent! Man kann im Tshirt herumlaufen, aber man kommt nicht wirklich ins Schwitzen, selbst wenn man in der Mittagssonne wandert! Gute Sache!

Die Wanderung war wirklich gut, ich kann es nicht anders sagen. Mal sehen was sich hier noch so machen lässt. Ich sitze übrigens grade am Pool, bis dahin reicht das Netzwerk der Anlage hier. Die perfekte Location um im Internet Murks zu machen! Es ist aber zu spät zum Schwimmen. Aber schon geil: Wasser plätschert, Grillen ziepen, Licht ist athmosphärisch, Sternenhimmel…

Geschrieben am: 17. September 2007
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Kreta Tag 2

 - Sep 16th

Ich schlafe schlecht, das Bett und ich passen nicht zusammen. Trotzdem mache ich einen meiner Vorsätze wahr und gehe morgens laufen. Mangels Ortskenntnis einfach die Straße entlang. Schließlich finde ich eine Karte und laufe einen Schotterweg zurück. Die Strecke war nicht lang, immerhin ein Anfang.

Zum Wetter kann ich nur sagen: Perfekt! Es ist warm, aber nicht heiß, vielleicht so 25°C. Auch in der Sonne ist es angenehm. Dazu weht den ganzen Tag eine lockere Brise. Man kann es einfach gut aushalten, selbst wenn man sich bewegt, und man schwitzt nicht nur vor sich hin! Dabei keine Wolke am Himmel. Besser könnte es wirklich nicht sein. Und es soll so bleiben!

Nach dem Frühstück gehe ich es ruhig an, ich lese und ruhe. Schließlich kaufe ich eine Karte für die “Internet-Corner” – für unverschämte 5€/Stunde – und schaue mal meine Emails durch. Danach mache ich mich auf den Weg zum Strand.

Es ist über 10 Jahre her daß ich im Meer gebadet habe. Im Schatten am Strand kann man es gut aushalten, wäre es heiß würde mich der Strand nicht sehen. Das Wasser ist angenehm, ich schwimme etwas. Statt Sand gibt es lockeren Kies, auch im Mittelmeer. Es wir mehr gelesen, anschließend wieder im Restaurant gespeist. Das nennt man Urlaub.

Den Nachmittag verbringe ich mit Fernsehen, Lesen und ein wenig Computer. Abends gibt es die Sportschau und wir machen und Gedanken darüber welche Touren man noch machen möchte. Schließlich gibt es noch einen Boxkampf im ZDF.

Geschrieben am: 16. September 2007
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Kreta Tag 1 – Anreise

 - Sep 16th

Reisen macht wenig Spaß, Fliegen schon gar nicht. Warum muß man da eigentlich Stunden vorher erscheinen? Gepäck aufgeben, Sicherheitskontrolle, Boarding und wenn man denkt man hat es geschafft, dann geht der Ärger erst los. Man sitzt in dem Flieger und an sich könnte alles losgehen, aber nein: Sicherheitseinweisung, Start verzögert sich… – und in der Luft wird es auch nicht besser: Warum müssen sie mir eigentlich was zu Essen servieren? Oder Parfüm verkaufen? Oder Kopfhörer aufschwatzen? Ich will doch nur von A nach B gelangen!

Der Flughafen in Kreta ist winzig. So groß wie ein Supermarkt, also die Metro in Leverkusen ist in etwa gleich so groß, dafür ist der Gepäckbereich dreimal so voll. Es scheint dennoch das größte Gebäude in Heraklion zu sein.

Mit dem Bus zur Anlage. Eine merkwürdige Landschaft zeigt sich. Einerseits ist die Insel unheimlich bergig – nein gebirgig. Die Topographie ist wie ich sie aus dem Alpen kenne, allerdings ist de Landschaft komplett unterschiedlich. Halt mediterran und nicht alpin. Zwischen kargen Tälern und trockenen Ebenen sieht man allerdings viel mehr Zeichen von Kulturlandschaft als man erwarten würde. Viele, sehr viele Olivenbäume. Auch viele Tankstellen, dafür wenig Dörfer und meist nur ein paar Häuser.

Die Ferienanlage ist in Ordnung, so wie man sie sich vorstellt. Wir haben eine Wohnung die eine gute Lage hat. Die Fritten im Restaurant sind mässig, aber essbar. Alles ist irgendwie unspektakulär. Wir kaufen ein was wir brauchen, wir schauen uns um, wir sind früh im Bett.

Geschrieben am: 16. September 2007
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Zeit Energie Nerven

 - Aug 25th

Also wenn man so wie ich Student ist (haha) und dazu noch faul (!!!) und Punkrocker (??) dann hat man kein Geld um sich ein Auto zu leisten. Brauch man ja auch nicht, in der Stadt kann man laufen und nach Köln kommst Du für lau mit dem Studententicket und wenn man doch mal ganz nötig eins braucht, dann kann man sich zur Not auch mal Papis Karre leihen.

Üblicherweise kompensiert man das Fehlen von Infrastruktur mit etwas anderem: Denn man hat relativ viel Zeit zur Verfügung. Mit dem Zug dauert es eben länger und ist umständlicher aber naja es geht meist irgendwie. (Selten gut, aber es geht..ja scheiß Leben!) Dann nimmt man halt die Bahn und/oder den Bus und braucht 2 Stunden um irgendwo hinzukommen und wenn man klug ist nimmt man ein Buch mit und naja… man ist so blöd und tut es halt.

Ernsthaft problematisch wird es erst wenn man an Orte möchte die jenseits des Nahverkehrsnetzes liegen. Und dann muß man am besten noch nachts zurück, wo einem meist sogar das beste Nahverkehrsnetz nichts mehr nutzt… so wie gestern!

Laura feierte in ihren Geburtstag rein. Laura wohnt in Rösrath. Es gibt sogar Züge die dahin fahren. Aber das mir niemand auf die Idee kommt es könnten welche nachts zurückfahren. Was tun? Ganz in der Nähe liegt allerdings ein großes Stück Zivilisation: Der Köln-Bonner Flughafen und von da ist es eigentlich gar nicht so weit. Und ich weiß sogar wie man von da dahin kommt. Wieso nehme ich eigentlich nicht das Fahrrad?? Und man schaut mal nach und sieht, hmm 8 Kilometer wenn man die Straße nimmt, aber die macht ja nen riesigen Umweg um den Wald, und wenn man da den direkten Weg nimmt, dann sind das höchstens 3, also das ist doch machbar! Und so leiht man sich das Fahrrad des Mitbewohners (das hat wenigstens Licht) (und keinen platten Reifen) setzt sich in den Zug zum Flughafen, trägt sein Rad vom Bahnsteig hoch und steht am Airport.

Halt! Das wäre ja zu einfach! Martin ist zwar nur ein paar Zentimeter größer als ich, aber es reicht daß ich das Rad fast nicht benutzen kann, ich kann grade so die Pedale durchtreten wenn ich drauf sitze. Naja ich hänge schon halb drauf wenn ich es tue. Es geht aber es ist ziemlich unbequem. Der Sattel ist generell fies. Mir tut der Hintern von Anfang an weh. Man kann den Sattel auch nur mit Werkzeug verstellen, das habe ich selbstverständlich nicht dabei. Ich bin auch seit einem Jahr nicht mehr Rad gefahren, mein Popo kennt sowas gar nicht mehr. Naja zum Bahnhof Beuel ist es nicht weit…

OK also ich lande (naja ich steige aus der Bahn aus) am Flughafen: Erstes Problem: Ausgeschildert ist nur wo es zur Autobahn geht, mit dem Rad bin ich da etwas untermotorisiert. Als ich glaube die richtige Richtung gefunden zu haben, ende ich in einer Sackgasse. Auf dem Rückweg finde ich einen Radweg!! Und naja also erstmal da lang und tatsächlich führt er mich zu der Bundesstraße! Ok erstmal die Straße entlang. Irgendwann sollte ich rechts in den Wald abbiegen. Und hey: Da ist ein Weg und da steht sogar ein Wegweiser der einen Radweg nach Kleineichen (in dem Kaff wohnt Laura) zeigt! Ha perfekt! Alles richtig gemacht!

Immer schön dem Weg nach, rampel trampel… Plötzlich wird es laut vor mir. Ist das die andere Bundesstraße auf die ich muß? Das ging ja schnell. Hmm aber erstmal biegt der Weg ab.. weitertrampeln. Es stellt sich wenig später heraus daß es nicht die Bundesstraße ist, sondern die fucking Autobahn! Hmm die hatte ich so nicht auf der Rechnung. Vor allem: Wie überquert man eine Autobahn mit dem Rad? Und warum macht der Weg jetzt ne Kurve in eine Richtung in die ich nich muß?

Scheiße! Denk ich mir nur. Verfahren?! Naja hilft ja nix, weiter. 100 Meter hinter der Kurve wurde es noch besser: Da steht auf einmal 30 Meter vor mir eine Rotte Wildschweine auf dem Weg! Und das größte schaut böse in meine Richtung und macht auch erstmal 2 Schritte auf mich zu! FUCK! Also wenn es hier im Wald Viecher gibt die einem wirklich wehtun können, dann wohl ein Wildschwein! Rehe laufen immer weg, Wölfe und Bären haben wir nicht, aber wenn Dich ein Wildschwein umrennt, dann… Zum Glück dreht es ab und verschwindet mit den anderen im Wald. Spätestens jetzt denke ich mein Plan ist gescheitert, die Abkürzung ein Fehler und nun kommt es drauf an nicht hier im Wald draufzugehen! Es wird auch langsam dunkel..

Weiter dem Weg nach.. er führt schön an der Autobahn entlang. Ich passiere sogar den Rasthof Königsforst, den kannte ich bislang nur von der anderen Seite.. Aber noch immer keine Brücke oder Unterführung um die A3 zu queren. Irgendwann gehts dann doch! Ich lande in einer Kleingartensiedlung und da ist tatsächlich ne Brücke!

Ich komme also doch noch auf die Bundesstraße, natürlich ganz woanders als ich hinwollte. Abkürzung? Umweg! Mir tut der Hintern weh und als ich endlich ankomme bin ich auch ganz außer Atem.

Ok Geburtstagsfeier

Rückweg: Ja Arschlecken, ich nehm nicht mehr den Wald, ich fahr außen rum, an den großen Straßen entlang. Das geht wirklich gut. Ok es ist stockdunkel, zum Glück geht der Dynamo und ich habe etwas Licht. Das reicht immerhin um zu sehen an welchen Stellen sich der Radweg so verschlechtert hat daß es einem fast vom Rad haut. Außer natürlich in den Momenten in denen ein Auto kommt mit Fernlicht, dann sieht man gar nix mehr. Da könnte ein Baumstamm auf dem Weg liegen, man fährt da einfach gegen. Ich habe aber keine Zeit für sowas, ich muß die letzte halbwegs erträgliche Zugverbindung erreichen. Also Gas geben, komme was wolle. Was zuerst kommt ist allerdings die Erschöpfung. So ein Rad ist nunmal keine Rennmaschine, erst recht nicht wenn man noch Licht macht. Mir schmerzt der Arsch und meine Beine leiden unter der dauernden Überdehnung. Ich zweifel dran daß ich am Tag danach überhaupt laufen kann (aber es geht) Doch ich komme gut voran und bin gut in der Zeit. Am Ende brauche ich 30 Minuten (gegeüber 50 auf dem Hinweg!) und alles wird gut.

Da ist noch die Episode auf dem Troisdorfer Bahnhof, aber die ist langweilig.

Puh, also diese DIY Sache… nein das war Mist, aber ich habs hin und zurück geschafft ohne zu Bezahlen, es hat mich nur Zeit und Energie und Nerven gekostet.

Geschrieben am: 25. August 2007
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