Nur mal der, äh, Vollständigkeit halber: Hier eine Auflistung von Blog-Einträgen die man hätte schreiben können, die fehlen, vielleicht noch irgendwann kommen, oder eben auch nicht:
Ich bin soo weit hinten mit den Updates, ich bezweifel ob ich das je aufholen kann. Von den ausstehenen Übersetzungen mal ganz abgesehen. Auch wenn nun zwischendurch fast ein Monat fehlt werde ich einfach mal in der Gegenwart weitermachen.
Über den Brenner geht es nach Innsbruck. Zunächst treffen wir Kevin Aper, der vor gar nicht so langer Zeit die flachen Niederlande gegen die Alpen eingetauscht hat. Man spielt Mario Kart und hört Metal. Wir fahren zum PMK, was direkt unter einer Bahnlinie liegt. Ein profesioneller Club. Aufbau, Soundcheck. Dann bringen Kevin, Ox und ich den restlichen Kram in das Apartment wo wir übernachten. Zurück im PMK gibt es Nudeln (ich verschlinge gleich mehrere Teller) und Championsleague auf großer Leinwand. Um nicht in Konkurenz zum Fußball zu treten startet das Konzert erst hinterher.
Als Vorband spielen heute The Zero Heads. Das ist eine sehr junge Band die eher so mid 90er Skatepunk machen. Sum 41 fallen einem ein. Sie haben eine Sängerin, sie kann singen und sieht auch ganz niedlich aus, aber musikalisch ist es nicht so interessant die Band der kleinen Schwester von Avril Lavigne zu hören. Dazu haben sie eine merkwürdige Show auf der Bühne. Es wird alles in Englisch gesprochen und sie tragen komische Klamotten. Es kommt nicht so gut an. Gecovert werden Rihanna (Umbrella) und Bryan Adams (Summer of 69). Aber all das stoppt ihre 5 hardcore Fans nicht dabei vor der Bühne wie verrückte herumzuspringen und zu Pogen. Dabei sind sie völlig hemmungslos. Zwischendurch bin ich nicht sicher ob es noch Tanzen ist oder schon Selbstmord durch Pogo. Den Leuten gefallen auch die Accelerators, so gibt es mehr als eine Zugabe diesmal. Die Coversongs kommen besonders gut an. Vor der Bühne tanzen insbesondere die Damen.
Hinterher gibt es eine lange und interessante Aftershowparty. Kevin macht den DJ und spielt allen möglichen Kram. Von Thrashmetal über Punk über Discoklassiker und was sonst noch alles. Die Stimmung ist ausgelassen bis tief in die Nacht. Sicherlich einer der besten Abende der Tour.
Den nächsten Tag bleiben wir in der Stadt. Viel passiert erwartungsgemäß nicht. Erik und ich machen noch weniger als die anderen die abends ein paar Bier trinken gehen. Ich schaue mir lieber die neuen South Park Episoden an und gehe früh schlafen. Auch am Freitag (Karfreitag) gibt es keine Show, schließlich herrscht Tanzverbot in Deutschland. So fahren wir direkt in die Niederlande zu Eriks Eltern. Kevin begleitet uns. Die Strecke Österreich – Nach Hause kenn ich eh auswendig. Es gibt einen Zwischenstop in Burscheid wo ich ein paar Sachen deponiere, aber nach 20 Minuten geht es schon weiter. Wir begrüßen Eriks Familie, besorgen noch Futter bei einem Fast Food Lokal und das wars auch schon. So zwei Tage off sind schon irgendwie erholsam.
Donnerstag Nacht. Tschechische Republik. Es spielen fuenf Bands heute. Die Freunde mit denen Du da bist spielen als letzte. Es ist 22.30h und drei Bands kommen noch…. Da ist tatsaechlich ein Typ der den Schlagzeuger von jeder Band nach einem Souvenir Drumstick fragt. Am Ende der Nacht hat er fuenf Stueck.
Die Strasse von Berlin nach Ost Schlesien erweist sich als richtiges Hindernis und das nicht weil der Accelerators Van ein alter hollaendischer Armee Ford ist, Tarnanstrich eingeschlossen. Es liegt auch nicht an der eher langweiligen polnischen Landschaft die ausser Wald und Feldern wenig zu bieten hat. Stattdessen erzaehlen die Schlagloecher und Spurrillen eine Geschichte von jahrzehntelanger Nutzung. Naja zumindest arbeiten sie daran, die Strasse in die Gegenrichtung sieht neu aus und ermoeglicht sicher hoehere Geschwindigkeiten als die gedrosselten die uns die Strassenschilder nahe legen.
Das ist nicht mein erster Besuch in der Tschechischen Republik, doch eine lange Zeit ist vergangen seit ich mir der Schule in der 12. Klasse hier war. Nicht zu vergessen dass wir in Prag waren, was bestimmt kein guter Anhaltspunkt fuer den Rest des Landes ist. Das GPS ist nutzlos denn ihm fehlen die Karten fuer Osteuropa – wir kommen dennoch puenktlich an. Der Konzertort ist ein unterirdischer Rockclub, sehr nett. Und den ganzen Abend war der Sound wirklich gut. Auch die Leute hier erweisen sich als sehr nett, es gibt Essen, Bier (und Cola). Ausser den Accelerators spielen zwei lokale Bands, die Murderburgers aus Scotland und the Dangerfields aus Nordirland. Highlights umfassen das Cover der Murderburgers von Be Stag, die fiese Einstellung der Dangerfields und die Maedchen die zu dem Accelerators tanzen.
Der Rest der Nacht hinterlies allerdings einen gemischten Eindruck. Als die Dangerfields ins Apartment gehen moechten will ich sie begleiten um den Schluessel zurueck zu bringen damit wir auch reinkommen. Klingt nach einer einfachen Aufgabe, oder? Die naechte Stunde bestand allerdings darin dass ich nicht weniger als drei mal zwischen Apartment und Club hin und herfahre, dass jemand sich verlaueft bis ihn die Polizei findet und ein paar Leute waren Essen. Am Ende habe ich den Schluessel und die Aftershowparty ging weiter. Ins Bett kam ich gegen 5 Uhr. Nur um gegen 7 von der Klingel geweckt zu werden als die lezten Nachzuegler auftauchen. Um 9 wurde ich erneut geweckt weil einer der Hausbewohner moechte dass die Dangerfields ihren Bus umparken. Um 11 stand ich dann auf um zu Duschen.
Du sitzt zwischen dem Merchandise Tisch und dem Soundboard in einem Club in Belgrad, Serbien. Zwei Aspirin und Cola haben die Kopfschmerzen vertrieben. Laptop auf dem Schoss. Endlich Internetzugang UND Zeit ihn zu nutzen.
“Touring Touring – never boring” heisst es. Das ist wahr, ausser natuerlich die ganze Zeit in der man auf den Bus wartet der einen zum Flughafen bringt, auf die Fluglinie dass das Boarding beginnt, auf die Ankunft des Gepaecks, auf die Ankunft der Ubahn, auf das Essen, darauf dass die Show los geht. Der erste Abend der ich der Accelerators Tour beiwohne ist eigentlich unaufregend. Die einzige kleine Komplikation besteht darin dass der Flug nach Berlin-Tegel und nicht nach Berlin-Schoenefeld geht, wie ich urspruengelich dachte. Die Zugverbindungen die ich mir ausgedruckt habe sind alle nutzlos. Dennoch gelingt es mir ohne Schwierigkeiten mit dem Nahverkehr zum Konzertort zu gelangen. Es ist nett die Jungs zu treffen und ebenso die Berlin Abteilung der Zatopeks, die mit ihren Alter Ego den Tungsten Tips heute die Vorband sind. Wir haben viel Zeit vor der Show und so machen wir nicht einen sondern zwei Sparziergaenge. Weitere bekannte Gesichter tauchen auf und fuer einen Mittwoch ist die Besucherzahl okay. Es macht Spass den Tips zuzusehen, insbesondere waehrend des Liedes in dem Spider den Gesang uebernimmt und eine Hardcore Nummer spielt. Die Accelerators spielen ein gutes Set, ich geniesse es. Das ist das erste Mal dass ich Simon, den neuen Guitaristen sehe. Er fuegt sich gut ein. Nach dem Konzert unterhalte ich mich lange mit Janek. Es gibt noch Essen und dann uebernachten wir in Sams neuer Wohnung. Alles ist gut. Hier ist das eine Video dass ich bislang hochladen konnte. Ich bin von der Qualitaet ganz angetan, fuer ein 100Euro Geraet zumindest.
Kürzlich habe ich ja erwähnt das hier sei Version 6.0 meiner Webseite. Die gibt es in den verschiedenen Varianten schon seit circa 2001? Aktiv Blog geschrieben habe ich von 2002 bis 2007. Dazu kamen ab 2006 die Fotos und die haben dann die Seite mehr oder weniger komplett übernommen, statt neuer Blogeinträge gab es neue Galerien. Aber der alte Blog soll nicht vergessen werden, daher habe ich letzte Nacht nicht weniger als 669 alte Einträge hochgeladen! Die Einträge umfassen die Zeit von Januar 2002 bis Oktober 2007. Ich werde versuchen auch noch die paar Texte die ich bis Ende 2009 geschrieben habe aufzutreiben.
Ich glaube nicht daß das irgendjemand wirklich lesen möchte, Links funktionieren teilweise nicht mehr, Bilder auch nicht, es gibt keine Tags oder Kategorien. Immerhin ist alles in der Database und wenn man sucht, dann findet man. Wer das Bedürfnis hat mich auszustalken und ein paar Tage Zeit hat darf es dennoch gerne tun.
Mal ne Frage an meine Leserschaft: Habt ihr auch Probleme bei der Darstellung von Sonderzeichen? Also Umlaute (ä,ü,ö) und s-zett? (ßßß) Falls ja, lasst es mich bitte wissen!
Und bitte schaut auch mal in Ältere Einträge rein, weil da habe ich am meisten Ärger mit!
Wieso hat mir eigentlich niemand gesagt daß neue Folgen von South Park laufen? In der neuesten wird enthüllt daß Bono das größte Stück Scheiße ist das je ausgeschissen wurde. Ganz so daneben liegt die Serie damit ja mal wieder nicht.
Falls das hier jemand liest und sich wundert: ich bastele grade an einem neuen Design und gucke grade ob das auch hier mit Diaryland geht. Und es scheint halbwegs zu funktionieren. Mit ein paar Änderungen hier und dort und Überhaupt. Das sieht im Moment sicher mächtig chaotisch aus, aber ich arbeite dran und bald wird alles fertig sein!
Bitte etwas Geduld – die neue Seite wird richtig gut werden!
Wenn ich richtig zähle ist das dann die 4. Variante meines Blogs. Gärtner 4.0 sozusagen. Ha in your face Web2.0!
Falls jemand da draußen Interesse an einem Stapel Simpsons Comic Hefte hat (deutsche Version, ca. 40-50 Stück Ausgaben zwischen Nr. 16+ca 70, Zustand: naja) dann hat er/sie Zeit bis ich das nächste Mal das Altpapier runtertrage um die hier abzuholen.
Mir ist aufgefallen daß ich in letzter Zeit eine ganze Reihe neuer Tshirts angesammelt habe. Das hat nicht nur das Durchschnittsalter meiner Klamotten gewaltig herabgesetzt, es hat sie auch durchschnittlich gewaltig dunkler gemacht. Denn irgendwie sind es mehr oder weniger fast alles schwarze Hemden, die da neu hinzugekommen sind. Die Folge davon ist daß ich nun wesentlich häufiger schwarz herumlaufe als vorher.
Das hat natürlich Vor- und Nachteile. Einerseits schätze ich die simple Eleganz von Schwarz und die Tatsache da es mit fast allen Farben einigermaßen harmoniert. Was mich hingegen stört ist die Tatsache daß es viel zu monoton ist und nach außen irgendwie merkwürdig wirkt, schließlich vereinahmen ja diverse Jugendkulturen das schwarze für sich. (Hardcoreheinzels und Gothics zum Beispiel) Damit bin ich nicht ganz glücklich.
Ich muß dazu sagen daß ich die Mehrzahl dieser Shirts nicht gekauft habe, sondern meist von Bands so bekommen habe. Und einem geschenkten Gaul schaut man nunmal nicht ins Maul. Wer lehnt schon ein gratis Tshirt ab – erst recht wenn der Kleiderschrank ein paar neue gut gebrauchen kann? Immerhin ist eins nicht schwarz sondern hellblau, und das habe ich sogar bewußt gekauft! Es ist aber blöd daß ich nun zwar eine ganze Reihe neuer Klamotten habe, aber trotzdem mit dem Inhalt des Kleiderschrankes noch immer nicht zufrieden bin und mir weiter Gedanken mache was ich noch kaufen könnte. Aber wie ich mich kenne, kaufeich dann ja doch nix.
Mittwoch Vormittag nahmen Hans und ich das Auto und fuhren zum Kloster Preveli, ganz in der Nähe des Palmenstrandes den wir schon gesehen hatten. Eine nette Anlage am Arsch der Welt, berühmt für ihren Reichtum und ihre Rolle als Widerstandsnest gegen die Türken, aber auch im Zweiten Weltkrieg. Mittags ging es zurück in die Wohnung. Anschließend bin ich nochmal losgefahren und sah mir weiter im Westen noch eine alte venzianische Festungsruine an. Ich hatte mir etwas mehr davon versprochen muss ich zugeben. Allerdings wurde ich mit einer recht interessanten Auto-Tour und gutem Panorama entschädigt. Mit dem Auto habe ich nun wirklich einen Großteil der Insel gesehen!
Donnerstag sind wir dann nach Rethymno gefahren, eine der Städte an der Nordküste. Dort gibt es donnerstags einen großen Wochenmarkt und da sind wir dann halt mal drübergelaufen. Schon interessant was man da so alles anbietet. Viel Ramsch, Klamotten und auch Obst und Gemüse aller Art. Das Ding ist nun nicht gewaltig, aber für eine Stadt mit 30000 Einwohnern schonmal nicht schlecht.
Anschließend haben Hans und ich noch das örtliche Kastell besichtigt, eine relativ große Anlage die oberhalb der Stadt liegt. Viel ist nicht wirklich erhalten außer den äußeren Mauern. Auch hier ist die Größe des Kastells der eigentliche Knüller. Aber anscheinend wurde es damals von den Türken doch relativ schnell erobert. Man ist nicht ganz sicher welche Rolle bauliche Mängel und welche die Taktik der Verteidiger spielten, aber standgehalten hat es nur kurz.
Der Nachmittag verlief dann ruhig. Ein letztes Mal ins Meer, ein letztes Volleyballspiel, die Reste auffuttern und packen.
Über die Rückreise kann ich wenig Gutes berichten, sie war mindestens so langweilig und blöd wie die Hinreise. Der einzige Vorteil war daß man hinterher einkaufen gehen konnte um sich dann mit bekannten Dingen den Bauch unheimlich voll zu schlagen!
Montag war der Sturm wieder schlimm. Wind, nichts als Wind. Zwar zeigte sich zwischenzeitlich auch die Sonne, allerdings fand ich es draußen sehr unangenehm. Es war so nichts Halbes/nichts Ganzes: Es war gleichermaßen Sommer und warm und Herbst und ungemütlich. Seltsame Angelegenheit. So verbrachte ich mehr Zeit im Internet und in der Wohnung. Wenig spannende Sachen – ich weiß.
Nachdem wir dann Montag Abend das Auto gemietet hatten, haben wir gleich am Dienstag Morgen eine große Tour in Angriff genommen. Also ganz ehrlich: Ich habe gestern mehr von der Insel gesehen als man an einem Tag vertragen kann. Nach einem frühen Frühstück ging es nach Knossos. Das ist ja nunmal die große Ausgrabungsstätte und sicherlich das Wahrzeichen der Insel. Das war ganz nett, aber ehrlich gesagt nicht mehr! Viele Leute, viele Ruinen, beeindruckend war vielmehr die Größe der Anlage und das unglaubliche Alter, als die tatsächlichen Ruinen. Zumal ich als Historiker natürlich sehr skeptisch bin, was die ganzen Rekonstuktionen angeht.
Weiter ging es dann auf die Lasithi Hochebene. Das ist mal ne klasse Gegend! Nach einem Mittagessen sahen wir und die Höhle an, in der laut der griechischen Mythologie Zeus geboren wurde. Eine wirklich schöne Tropfsteinhöhle, vor allem Tief.
Dann ging es auf den Rückweg: Wie wollten eine andere Route nehmen und deswegen beschlossen wir von der Hauptroute anzuweichen und eine kleinere Strecke zu nehmen. Daß die Straßenqualität dort nicht so gut sein würde war uns schon klar, aber am Ende waren wir doch sehr überrascht. Mehrfach.
Es ging also von einem Dorf aus Berg auf. Die Straße war nicht besonders, aber naja sie ging. Immer weiter rauf, uns begegnete ein Auto und eine Schäferin – und jede Menge Schafe. Nach einiger Zeit sind wir gewissermaßen oben angekommen und die Straße ändert sich: Sie geht nahtlos in eine ganz neue, schicke, frisch geteerte und mit hellen Seitenstreifen versehenen neuen Straße über!!! Die Straße war mindestens so gut wie die Nationalstraße an der Nordküste! Schön denk ich mir!
Wir fahren also durch die Gegend und irgendwann geht es schließlich auch wieder bergab. Das erste was passiert ist daß die Tankuhr auf einmal radikal heruntergeht. War sie auf dem Weg nach oben noch 1/3 voll, so blinkte die Anzeige auf einmal und war weit runter! Na gut, das hat offensichtlich damit zu tun daß das Auto nun bergab fuhr und der Tank damit auch hin und her schwappte, aber gewundert hat es mich schon. Egal denk ich mir: Wir fahren ja ohnehin nur abwärts.
So geht das noch einige Zeit, bis dann auf einmal Ende ist mit der Straße: Der Asphalt hört auf und es geht in eine Schotterpiste über. Eine zeitweise richtig schlechte Schotterpiste wie ich hinzufügen muss. Wir fahren trotzdem erstmal weiter. Vielleicht hört der Schotter ja gleich wieder auf… Nein tat er nicht. Und mit dem kleinen Auto daß nun wirklich nicht geländetauglich ist, machte das auch gar keinen Spaß. Ich stand nur auf der Bremse, ohne Gang und es geht langsam, ganz langsam, ganz ganz langsam abwärts. Und immer weiter… Die Tankanzeige war mitlerweile richtig im roten und ich fing an mir Sorgen zu machen, denn ein Ende war nicht zu sehen. Außerdem war klar daß hier garantiert niemand vorbeikommen würde, wenn wir ne Panne hätten. Ganz zu schweigen davon was man tun würde wenn die Straße ganz zu Ende wäre. Ob der Sprit noch reichen würde um zurück zu gelangen? Ich hatte meine Zweifel. Und so schlichen, und holperten und hüpften wir den Berg hinunter. Irgendwann gelangten wir dann aber tatsächlich zurück in die Zivilisation (die haben ganz schön komisch geguckt da in dem Bergdorf!) und fanden auch Sprit und fuhren dann noch sehr lange über die Südroute wieder nach Hause. Erst als es Dunkel war, kamen wir an und hatten wirklich einen langen Tag hinter uns. Abenteuer inklusive.
Was lernen wir also daraus: Keine Experimente, und ich habe mehr Olivenbäume gesehen als gut für mich war. Heute nur zwei kleine Touren!
Heute war das Wetter mal ganz anders. Den Wind kannten wir ja schon, ein paar Wolken über den Bergen auch. Doch heute war es das erste mal dabei auch kühler und die Sonne war nicht viel zu sehen. Natürlich zwischendurch auch stürmisch und alles, insgesamt eher herbstlich als sommerlich. Das war schön als ich mittags laufen war, dafür war es ideal. Aber um am Strand abzuhängen – nee eher nicht. Also war ich viel online und habe viele, sehr viele Designs angeschaut, irgendwann möchte ich meine Homepage ja verändern. Auch das Onlinespiel daß ich zur Zeit spiele sah ein paar mehr Züge als sonst. Morgen sollte es aber wieder besser werden.
Wir haben auch einen Wagen gemietet, bekommen den aber erst morgen Abend. An sich wäre heute natürlich ein idealer Tag gewesen für Ausflüge etc.. – jedenfalls nicht hier herumhängen. Doch das kann man sich eben nicht immer alles so aussuchen wie es einem am besten passt.
Diverse neue Leute sind zwar hier angekommen und man sieht teilweise etwas mehr Aktion in der Anlage. Aber grade bei dem mäßigen Wetter war keine Menschenseele zu sehen, zumindest nicht draußen. Dabei soll die Anlage ja gut besucht sein?! Wie ist das erst wenn hier mal auch ganz offiziell nichts los ist? Geisterstadt?