- Feb 7.
Nach meinem Scheitern vor zwei Wochen ging ich Donnerstag noch einmal los um es noch einmal mit den Nachtaufnahmen zu versuchen. Um mich nicht wieder von der Radio Talk Show abgelenkt zu werden höre ich sie mir an bevor ich losging. Clever wie ich nun einmal bin. Anschließend machte ich mich in die Stadt auf.
Zunächst fuhr ich nur durch die Gegend. Ich weiß nicht genau wie lange, 30 Minuten – 45 – 1 Stunde? Ein paar Stellen gefielen mir, andere nicht. Jedenfalls fuhr ich viel zu viele Kilometer durch viel zu viele Stadtteile. Ich hatte ja auch nur eine sehr ungenaue Vorgabe: “Leere Straßen, nachts, naß (wenn möglich)” Schließlich dachte ich mir daß es nun genug sei und begab mich daran auch tatsächlich Fotos zu machen. Das ging auch ganz gut. Stativ raus, auf die Mitte der Straße stellen wenn grade kein Auto in Sicht ist, Langzeitbelichtung, wiederholen. Man kommt sich schon etwas merkwürdig vor wenn man nachts mit Mütze, Kapuze, Handschuhen einfach durch die Gegend fährt, anhält, Kram auspackt, Foto, wieder einpacken. Auf der zweiten Tour gelangte ich (teils gewollt teils unfreiwillig) in noch entlegenere Teile von Bonn. Ich hätte noch viele weitere Bilder machen können aber an einem Punkt dachte ich es ist genug und fuhr eigentlich nur noch weiter um des weiter Fahrens willen. Jedenfalls war die Nacht schon so weit fortgeschritten daß mir der Sinn nach Frühstück kam. Das kaufte ich mir schließlich an der Tankstelle am Bonner Verteilerkreis. Irgendwann so gegen 5 Uhr? 2 Croissants, 2 Brötchen. Schließlich ging ich schlafen. Es hat auch Vorteile wenn man Dank seines Nachtjobs so flexibel mit seinem Schlaf umgehen kann.


Geschrieben am: 7. Februar 2010
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- Feb 2.
Ich war schon auf den letzten Hammerhead Konzerten in Trier und München dabei und als die Jungs fragten ob ich mit bei der Show in Leisnig begleiten wollte sagte ich zu. Anlaß war die Releaseparty von Growing Movement deren Sänger Loll ein alter Freund der Hammerheads ist. Ebenfalls dabei: Rawside und zwei lokale Bands. Stattfinden soll das ganze im AJZ Leisnig, im Niemandsland ca. 40 Kilometer hinter Leipzig.

Hinkommen ist das größte Problem, ist doch Winterwetter angekündigt. Und so geht es auch los. Die abschüssige Zufahrt zum Proberaum und der Hinterradantrieb mögen den Schnee nicht. Nur rückwärts kommen wir wieder vom Hof. Zwischen Bonn und Köln liegt Schnee auf der Fahrbahn und es schneit wie Sau. Man fährt 60 Km/h.. wenn das so weitergeht… Ein paar Kilometer dann blauer Himmel… man wundert sich. Unterwegs wird der Rest der Band aufgesammelt. Der Schneefall hat sich verpisst, sogar der durchgesagte Stau hat sich aufgelöst. Und so geht es bis nach Leisnig. Kein Stau, keine einzige Behinderungen durch den Winter. Nur die Scheibenwaschanlage friert zu.
Das AJZ liegt gut versteckt hinter der Tennishalle um die Ecke, um noch ne Ecke und dann den Berg runter. Das soll jemand finden? Kaum sind wir angekommen sehen wir den Hammerhead-Phil. In T-Shirt, kurzer Hose, Schuhe ohne Socken und der läuft so durch den Schnee bei Minusgraden! Muss man nicht verstehen. Ausladen, auspacken, die ersten Getränke entgegen nehmen, den Drummer begrüßen, mit Bekannten quatschen, auf die bestellte Pizza warten – so vergeht die Zeit bis das Konzert startet. Von den ersten beiden Bands bekomme ich nicht viel mit, ich sitze hauptsächlich beim Merch. Die erste klingt so als wäre der einzige Einfluß “Sick of it all”, dazu ist man merkwürdig angezogen mit Bandana, kurzer Hose und langen Socken. Die zweite Kapelle verpasse ich komplett. Dafür ist es auf einmal nach langsamen Beginn auch wirklich voll geworden. Erstaunlich voll sogar wenn man bedenkt wie abgelegen das hier liegt. Da aber sämtliche Konzertbesucher das Rauchverbot konsequent mißachten füllt sich der Raum mit einer schönen dicken Nebelwolke. Die Fenster lassen sich auch nicht öffnen! Das fällt nicht nur mir auf sondern allen anderen auch.
Dann folgen Hammerhead. Zwischendurch schaue ich mir mal ein paar Songs an und mache auch ein paar Fotos. Ich finds gut, aber ich bin wie gesagt auch halb damit beschäftigt durch den Sucher zu schauen und die Kameraeinstellungen zu machen. Dem Publikum scheint es auch zu gefallen. Ein paar Songs werden weggelassen und so ist die Show relativ schnell vorbei. Was Osche hinterher auch positiv vermerkt. Hinterher ist man sich nicht ganz einig wie gut oder schlecht der Auftritt nun war.
Die vierte Band des Abends sind Growing Movement. Das besondere an dem Auftritt ist hier daß Sänger Loll wegen einer Erkrankung mit Multipler Sklerose nur im Rollstuhl sitzend spielen kann. Das nimmt bei einer Hardcore Band natürlich viel von der Energie. Ich kenne die Band nicht von früher, aber da soll auch der Gesang besser gewesen sein. Growing Movement gefallen mir aber trotzdem.
Auch von Rawside sehe ich nicht viel. Habe auch nicht den Eindruck wirklich viel zu verpassen. Aber da ich schon seit 9.30h unterwegs bin, habe ich kein Problem damit daß wir uns in den Gasthof aufmachen wo übernachtet wird. Der entpuppt sich als wirklich ordentliches Quartier. Nette Wirtin und gute Zimmer, so wie es sein soll. Es wird noch länger gequatscht, dann lege ich mich im Nebenzimmer pennen.
Am nächsten Morgen gibt es es exzellentes Frühstück, draußen scheint die Sonne, man ärgert die Hauskatze und schüttelt den Kopf über die Alkoholiker-Anekdoten des frühen Morgens. Die Rückfahrt wird noch unspektakulärer als die Hinreise. Die Sonne scheint und sogar die Scheibenwaschanlage taut auf.
Fazit?
- Weder dem Wetterbericht noch dem Verkehrsfunk ist zu vertrauen
- Auch Kinderschänder verdienen rechtsstaatlich behandelt zu werden
- Wirtin: “Wenn die Bandmitglieder alle woanders wohnen, wie machen sie das dann mit dem Proben?” – “Wir lösen das einfach dadurch daß wir nicht Proben!”
- Merchandising verkaufen ist deutlich angenehmer wenn eine gut aussehende junge Dame den Nachbartisch belagert. Insbesondere wenn der die Klamotten einen passenden Ausschnitt aufweisen.






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- Feb 2.
Street Rovers Union / Mastodontti / Team Kleffbotze
@ Limes, Köln – 29. Januar 2010
Aus diversen Gründen und unter verschiedenen Vorwänden schaute ich mir nach der gestrigen Show im Bla das gleiche auch nochmal im Limes in Köln an. Ein netter Punkrockladen in den ich es aber seit dessen Eröffnung noch nicht geschafft hatte. Dabei kenn ich den Lars doch! Ein peinlicher Missstand der zu beheben war. Zusätzlich zu den zwei finnischen Bands spielten auch noch Team Kleffbotze aus Bonn – die wollte ich mir auch mal ansehen. Das Limes liegt in Mülheim ist daher für Kölner Verhältnisse recht abgelegen. Da ich aber aus dem Bergischen Land kam, lag es auf dem Weg. Bei meiner Ankunft war die Stimmung auch gut – hatte der FC St. Pauli doch grade sein Spiel gewonnen, was den bekennenden Fans natürlich gefiel.
Eine Bühne hat das Limes nicht, im hinteren Bereich wird ein Raum freigeräumt der auch nur von einem halb-dunklen Kronleuchter in ein gedämpftes Licht gesetzt wird. Team Kleffbotze machen den Auftakt. Blöder Bandname, der auch nachdem ich ihn mir habe erklären lassen nicht besser wird. Man merkt leider daß es der erste Auftritt des Quartettes ist, weil die Performance ist alles andere als flüssig. Daß man den Gesang nicht versteht kann man der Band allerdings nicht anlasten, das geht auf die Kappe der PA. Geboten wird trotzdem irgendwie melodischer Punkrock, wobei ich mir über die Anleihen und Einflüsse nicht so 100% klar bin. Wenns nach dem Tshirts geht dann Dean Dirg, Hot Water Music und Ultimate Fighting. Äh – ja. Gemäß dem Bandmotto “Das ist Bonn nicht Gainsville” gibts es dafür aber Bärte und Flannelhemd. Jetzt nur noch dem Bassisten nen Haarschnitt verpassen und den Fünfsaiter austauschen und dann wird das schon noch was!
Ich bin mir nicht sicher was Roland den Jungs von Mastodontti ins Frühstück, Mittag- oder Abendessen getan hat, aber die Band spielt heute mindestens dreimal besser als am Tag zuvor. Von Anfang an geht es einfach nur voll nach vorne los und wo ich gestern “rotzigen Punkrock” gehört habe so wird mir heute astreiner Hardcore um die Ohren gehauen. Der Leadgitarrist wird zur absoluten Bühnensau (auch ohne Bühne) und springt und läuft ins Publikum und macht eine richtig gute Show. Macht richtig Spaß! Street Rovers Union klingen immernoch wie Youth Brigade haben aber ebenfalls einen Gang im Vergleich zum Vortag hochgeschaltet. Das Publikum fängt das Tanzen an, mehr muss man nicht sagen.
Dennoch verlasse ich das Limes vor dem Ende der Show, will ich doch noch ein weiteres Konzert im Sonic Ballroom besuchen. Das klappt aber alles irgendwie nicht. Zuerst verfahre ich mich in Köln, und als ich dann doch dort ankomme ist der Laden soo voll daß keiner mehr reingelassen wird. Sprich: mehr als ausverkauft. Find ich aber gar nicht soo schlimm, komme ich so immerhin früher ins Bett. Auf dem Rückweg nach Bonn fängt der versprochene Schneefall an. Ich beende die beiden Tage so wie ich sie begonnen habe: Mit einer Pommes in der Frittebud.



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- Jan 29.
Street Rovers Union / Mastodotti @ Bla Bonn, 28/01/2010
Auf dem Weg von der Frittebud ins Bla sah ich schon daß Björn am Fenster sitzt. Und Abende mit Björn enttäuschen nie! Also schnell zu ihm und seiner kanadischen Begleitung gesetzt! Die beiden berichteten mir vom Soundcheck und das verstärkte nur meine Unsicherheit wie denn das Konzert so sein würde – kannte doch keiner von uns die Bands. Ro hat die wohl mal in Finnland live gesehen und sie haben ihm so gut gefallen daß er irgendwie zwei Konzerte in Deutschland organisiert hat. Respekt!
Mastodontti machten den Anfang. Was soll man groß berichten? Punkrock, teilweise rotzig, auf Finnisch gesungen, insgesamt ganz ok. Die Songs teilweise etwas zu lang für diese Art der Musik. Aber die vier Jungs sind alle noch jung – geschätzte 20 Jahre – das kann schon noch was werden.
Es folgten Street Rovers Union. Bevor es losgeht fragt der Drummer sowas wie “Is everybody having a good time?” Björn Begleiterin meint “Die reden jetzt schon zu viel!” – große Erheiterung. Ich füge hinzu “Und zu langsam!” Aber die Band weiß dann doch zu gefallen. Ich brauche 1.5 Songs um herauszufinden an wen sie mich denn erinnern. Und die Antwort ist 100% eindeutig: Youth Brigade! Der Gesang ist ähnlich, nicht nur die Stimme sondern auch die Gesangsmelodie, ebenso der ganze Grund-Rhythmus der Musik. Die Band klingt total nach Youth Brigade, außer eben daß Youth Brigade ein Trio sind ohne zweite Gitarre und ohne Keyboard, und der Gesang ist immer klar und verständlich und die Texte sind politisch, während man hier nicht so extrem viel verstanden hat. Das kann aber auch an der PA gelegen haben. Englisch hat er schon gesungen. Am meisten Spaß haben wir allerdings am Keyboarder – warum? Weil der auch den meisten Spaß zu haben scheint! Es gibt Coverversionen von Turbonegro (Sailor Man) and The Damned (New Rose) und ansonsten eben uptempo Punkrock ala Youth Brigade! Ich mag Youth Brigade ja, also mag ich das auch. Hab ich schon Youth Brigade erwähnt? Man sollte auf jeden Fall den Vergleich mit Youth Brigade nicht unerwähnt lassen!









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- Jan 26.
I. Wenn man gebeten wird aus dem Gefrierschrank die Box mit den Brombeeren und Schattenmorellen zu holen, dann ist damit die Box mit der Aufschrift “h&k” gemeint! (“Himbeere und Kirsche”)
II. Wenn man fragt ob es sich bei dem Satz “Willst Du eben Staubsaugen” um eine Frage, eine Bitte oder eine Aufforderung handelt dann ist “beides” gemeint!
Geschrieben am: 26. Januar 2010
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- Jan 25.
Im April spielen Hammerhead in Osnabrück. Das Foto entstand nach der Hammerheadshow in München letzten Dezember.

- Jan 25.
Kürzlich habe ich ja erwähnt das hier sei Version 6.0 meiner Webseite. Die gibt es in den verschiedenen Varianten schon seit circa 2001? Aktiv Blog geschrieben habe ich von 2002 bis 2007. Dazu kamen ab 2006 die Fotos und die haben dann die Seite mehr oder weniger komplett übernommen, statt neuer Blogeinträge gab es neue Galerien. Aber der alte Blog soll nicht vergessen werden, daher habe ich letzte Nacht nicht weniger als 669 alte Einträge hochgeladen! Die Einträge umfassen die Zeit von Januar 2002 bis Oktober 2007. Ich werde versuchen auch noch die paar Texte die ich bis Ende 2009 geschrieben habe aufzutreiben.
Ich glaube nicht daß das irgendjemand wirklich lesen möchte, Links funktionieren teilweise nicht mehr, Bilder auch nicht, es gibt keine Tags oder Kategorien. Immerhin ist alles in der Database und wenn man sucht, dann findet man. Wer das Bedürfnis hat mich auszustalken und ein paar Tage Zeit hat darf es dennoch gerne tun.
Geschrieben am: 25. Januar 2010
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- Jan 24.

Ich wußte alles wird gut als um 18.00 Uhr tatsächlich sowohl die erste Band (mit der Backline!) und der Mischer vor Ort waren. Damit war an sich schonmal alles geregelt. Das klingt jetzt banal, aber leider sind Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit nicht unbedingt eine Bastion im Punkrock und als Veranstalter kann einen das ganz schön Nerven kosten. Die Jungs faßten auch sofort tatkräftig mit an, also war auch das Freiräumen der Bühne schnell geschafft. Man baute auf, begrüßte die zweite Band, bestellte Essen und auch die ersten Gäste erschienen frühzeitig. Warum es trotzdem ewig gedauert hat bis der Soundcheck hinter uns lag weiß ich nicht. War aber auch egal – Zeitplan: unkritisch!
Den Schritt von “alles gut” zu “sehr gut” erlebte ich dann an der Kasse. Es kamen einfach immer mehr Leute und die brachten alle auch noch jemanden mit! So groß ist das Bla bekanntermaßen nicht also haben wir schnell noch einen Tisch weggeräumt um mehr Platz zu schaffen. Den brauchten wir auch. Irgendwann war es dann soweit und ich habe gesagt: OK genug. Ausverkauft! Natürlich tauchten dann noch Leute auf die man unmöglich abweisen konnte, dann noch Leute die auch noch auf die Gästeliste gehörten und trotzdem haben Dirk und ich noch ein paar Leute wegschicken müssen. Wie viele es am Ende genau waren kann ich nicht sagen, mir ist der Überblick verloren gegangen. Jedenfalls haben 141 gezahlt! Unglaublich. Wann habe ich die bitte alle reingelassen?
Mähthräsher leider komplett verpasst, bzw. nur von der Kasse aus gehört. Vor Dean Dirg bin ich dann aber nach vorne gegangen. Da passierte dann die eigentliche Überraschung, und wir gingen von “sehr gut” zu “großartig!” Vom ersten Song an ging es vorne gut ab. Pogo, Stagediving, erhobene Finger, Mitsingen, Party! Normalerweise steht das Publikum in Bonn die erste halbe Stunde mit gekreuzten Armen herum, danach überlegt sich einer “ach ich kann ja mal nen Schritt nach links machen” und bei der Zugabe tanzt vielleicht auch mal jemand. Aber gestern?! Super! Zu den Live-Qualitäten von Dean Dirg muss man ohnehin kein Wort mehr verlieren. Als letzten Song wurde dann noch “Nervous Breakdown” gecovert und besser kann man einen Abend ja gar nicht beenden!
Hinterher waren wirklich alle Glücklich! Die Bands fanden es super, der Laden brummte, die Leute waren fröhlich, es war genug Geld in der Kasse um jeden schön zu entlohnen, der Abbau war auch schnell erledigt und das war von vorne bis hinten die beste Show die ich je auf die Beine gestellt habe! Dank an Mähthräsher und Dean Dirg, Silvie und die Bla-Crew, Immi, Martin, Dennis, Andi, Dirk, Claus fürs Mischen, Frittebud fürs Essen und an alle die mitgerockt haben!





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Geschrieben am: 24. Januar 2010
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- Jan 20.
Ich wurde gebeten ein paar Nachtfotos zu schießen, genauer von nassen, leeren Straßen. Also ging ich gestern nach Mitternacht los um sie zu machen. Aber mir wurde schnell klar daß ich die Art von Foto um die ich gebeten wurde nicht machen konnte. Es hatte zwar tagsüber geregnet, aber bis in die Nacht war die meiste Nässe abgetrocknet. Ich fuhr sogar mit dem Auto extra auf einen der Berge hier in der Hoffnung daß es dort vielleicht noch feuchter sei. Es war nicht so. Letztlich fuhr ich ne halbe Stunde durch die Gegend. Im Radio lief eine Anruf-Talkshow die ich mir anhörte. An der Tankstelle machte ich einen Stop und als ich eintrat lief dort die gleiche Show über Lautsprecher. Ich kaufte eine Flasche Cola und eine Packung Bretzeln und fuhr zurück ans Rheinufer. Da kann man hier am besten Parken. Den Rest der Talkshow (etwa 25 Minuten) saß ich einfach im Wagen, aß meine Brezeln und hörte mir die Geschichten an die dem Showmaster von den Anrufern erzählt wurden. Um 2Uhr war die Sendung vorbei und ich ging nach Hause und fühlte mich idiotisch wegen der Sache. Doch dann sah ich einen Mann der um die Zeit mit seinem Hund Gassi ging und ich den Alle-Mal-Malen-Mann (der geht in Kneipen und bietet Leuten an sie gegen Geld zu zeichnen, aber alles was er produziert hat bestenfalls Strichmännchen Qualität) und dachte mir, so erbärmlich bin ich gar nicht, denn ihr seid es genauso!
Geschrieben am: 20. Januar 2010
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- Jan 19.
Hier mal Termine von Konzerten auf die ich plane zu gehen. Aber alle Angaben ohne Gewähr. Manchmal hat man was besseres zu tun und manchmal bleibt man mit dem Arsch auch einfach im Bett. Wer meint noch andere Dates zu haben die ich unbedingt wahrnehmen sollte, der möge mir das bitte sagen!
23.01. Dean Dirg + Mähthräser – Bla Bonn
28.01. Street Rovers Union + Mastodotti – Bla Bonn
29.01. Asta Kast – Sonic Ballroom Köln
30.01. Hammerhead + Rawside – AZ – Leisnig/Sachsen
12.02. OHL – Sonic Ballroom Köln
13.02. The Kids – Sonic Ballroom Köln
Alternativ:
12./13.02. Sunofabastards Festival – Oberhausen
18.02. Joey Cape / Tony Sly – Underground – Köln
06.03. Rock’n'Royal + Another Day + Blatant in Transit – Bla Bonn
09.04. Hammerhead – Osnabrück
21.04. Eläkeläiset – Bochum
24.04. Fanzinetreffen/Heartcoretage – AJZ Bahndamm Wermelskirchen
30.04. Queenday – Venlo
01.05. Banner Pilot – Düsseldorf
15.05. Eläkeläiset – Wiesbaden
20.05. Dear Landlord – Bla Bonn
22/23.05. Ruhrpott Rodeo – Hünxe
24/25/26.06. Insubordination Festival – Baltimore (TBC)
03.07 Rheinkultur Bonn
Geschrieben am: 19. Januar 2010
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- Jan 19.
Um der Seite hier mal zu etwas mehr Inhalt zu verhelfen habe ich ein paar Konzertberichte aus 2009 hochgeladen. Einige hatte ich bereits übersetzt, andere liegen entweder nur auf Deutsch oder Englisch vor. Dementsprechend habe ich die dann auch nur in einer Sprache hier eingestellt. Viel Spaß beim Lesen. Von nun an werde ich auch immer Fotos zu den jeweiligen Artikeln veröffentlichen.
Geschrieben am: 19. Januar 2010
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- Jan 19.
Ich weiß ja daß in den 80ern alles besser war. Du warst noch Hauptstadt, an der Frontlinie zwischen Ost und West, Menschen kamen zum Demonstrieren hierher und Staatsgäste zum Regieren. Ich kann also verstehen warum Du Dich an diese Vergangenheit gerne erinnert.
Aber: Muss deshalb wirklich jede Woche eine groß beworbene “Depeche Mode Party” stattfinden? Denk mal drüber nach!
Geschrieben am: 19. Januar 2010
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- Jan 17.
Nächsten Samstag veranstalte ich wieder ein Konzert im Bla in Bonn. Niemand geringere als Dean Dirg werden die Bude rocken! Local Support by Mähthräsher!


Geschrieben am: 17. Januar 2010
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- Jan 17.
Ich bin ja schon lange beim Leverkusener Skiclub aktiv und wir haben seit Jahren eine sehr gute Mannschaft die viele Erfolge erzielt. Allerdings ist dieses Engagement auch anstrengend und über die Jahre hat sich einiges an Frust angehäuft. So steht doch auch immer wieder der Gedanke im Raum irgendwann den Posten als Referent Sport Alpin aufzugeben. Es gibt eigentlich ständig irgendwelche unerfreulichen Dinge. Sei es Ärger mit dem Sportverband, mit den Eltern, mit dem Vorstand, mit dem Wetter und dem eigenen Unvermögen.
Es gibt allerdings auch Wochenenden wie dieses das mich dann doch darin bestätigt daß man bei aller Kritik vielleicht doch irgendwas richtig gemacht hat. Freitag bis Sonntag fanden die Arge-Nord/Ost/West-Schülermeisterschaften statt – kurz gesagt die Meisterschaften von allem was nicht aus Baden-Würtemberg oder Bayern kommt – und besonders unsere Mädchen haben die Rennen dominiert. Ein kurzer Blick in die Ergebnislisten ist ziemlich aussagekräftig:
Riesenslalom:
Mädchen
1. Chantal Nies – SC Bayer Leverkusen
2. Lara Frost – SC Bayer Leverkusen
Slalom:
Mädchen
1. Chantal Nies – SC Bayer Leverkuen
3. Svenja Redeker – SC Bayer Leverkusen
4. Lara Frost – SC Bayer Leverkusen
Jungs
1. Christopher Mahlich – SC Bayer Leverkusen
Vielseitigkeitsslalom:
Mädchen
1. Lara Frost – SC Bayer Leverkusen
Jungs
3. Christopher Mahlich – SC Bayer Leverkusen
Sagt man nicht man solle aufhören wenn es am schönsten ist?
Geschrieben am: 17. Januar 2010
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- Jan 16.
Ein neues Jahrzehnt, eine neue Internetseite. Ganz sicher bin ich nicht aber das hier müßte Marc Gärtner 6.0 sein! Das hier ist allerdings noch work in progress. Also rechnet mit Verbesserungen in den kommenden Tagen. Vielleicht füge ich auch ein paar ältere Einträge hinzu. Oder ich starte ganz neu von nun an.
Geschrieben am: 16. Januar 2010
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